Die 15 besten Aktivitäten in Palma de Mallorca

Palma de Mallorca überrascht die Leute oft. Vielleicht kommst du mit der Erwartung eines ganz normalen Mittelmeer-Inselurlaubs an – Sonne, Meer und sonst nicht viel –, und bist dann völlig überrascht, wie viel es hier tatsächlich zu erleben gibt. Die Hauptstadt der Balearen hat echte Tiefe zu bieten: eine wunderschön erhaltene Altstadt, Kunst und Architektur von Weltklasse, dramatische Buchten, die sich in Kalksteinfelsen schmiegen, und genug Outdoor-Abenteuer, um dich zwei Wochen lang auf Trab zu halten. Egal, ob du ein langes Wochenende oder ganze zwei Wochen Zeit hast – Palma belohnt deine Neugier. Dieser Reiseführer für Mallorca soll dir helfen, das Rätselraten zu vermeiden und direkt zu den Highlights zu gelangen. Er enthält praktische Tipps, damit du diese Erlebnisse auch wirklich umsetzen kannst, anstatt nur darüber zu lesen.

Kurze Antwort:

Zu den besten Aktivitäten in Palma de Mallorca gehören die Erkundung der stimmungsvollen Altstadt von Mallorca, ein Besuch der atemberaubenden Kathedrale von Palma und ein Tag an einem abgelegenen Strand wie der Platgeta de Portals Vells. Für Kultur ist die Fundació Miró Mallorca ein absolutes Muss. Rundet das Ganze mit einer Wanderung bei Sonnenuntergang im Tramuntana-Gebirge ab, und ihr habt die Zutaten für eine wirklich unvergessliche Reise.


Die 15 besten Aktivitäten in Palma de Mallorca

1. Durch die Altstadt von Mallorca schlendern (La Seu-Viertel)

Wenn es einen Ort gibt, den du auf keinen Fall verpassen darfst, dann ist es die Altstadt von Mallorca. Das historische Zentrum von Palma, von den Einheimischen oft als „La Seu“ bezeichnet (benannt nach der berühmten Kathedrale, die den Mittelpunkt bildet), ist ein wunderbar erhaltenes Labyrinth aus engen Kalksteinstraßen, versteckten Innenhöfen und mittelalterlichen Herrenhäusern. Sich hier richtig zu verlaufen, ist eines der größten Vergnügen bei einem Besuch in Palma, denn jede falsche Abzweigung belohnt dich meist mit etwas Unerwartetem: einem versteckten Platz mit einem Brunnen, einem wunderschön verwitterten Torbogen, der einen Garten einrahmt, oder einer winzigen Galerie, in der lokale Künstler ausstellen.

Die Architektur verändert sich, während du dich durch die verschiedenen Schichten der Stadtgeschichte bewegst – von Gebäuden mit maurischem Einfluss aus der Zeit vor der spanischen Eroberung bis hin zu Barockpalästen, die während Palmas goldenem Zeitalter als Handelsstadt erbaut wurden. Schlendere die „Carrer dels Botons“ und die „Carrer de la Llotja“ entlang, um einige der fotogensten Abschnitte zu entdecken. Der frühe Morgen ist die ideale Zeit für einen Erkundungsspaziergang, bevor die Reisegruppen eintreffen und solange das goldene Licht noch auf den honigfarbenen Stein fällt. Zieh bequeme Schuhe an, da die Straßen größtenteils gepflastert sind, und nimm einen kleinen Rucksack mit, damit du unterwegs in Läden und Galerien reinschauen kannst. Der Eintritt in die Altstadt ist kostenlos, und du kannst hier locker einen halben Tag verbringen, ohne alles gesehen zu haben.

Eine sonnige Gasse in der Altstadt von Alcúdia bei Palma, gesäumt von Souvenirständen, Cafés und einem Festungstor im Hintergrund.


2. Besuche die Kathedrale von Palma (La Seu)

Die Kathedrale von Palma (La Seu) steht direkt am Meer und wirkt wie aus einer gotischen Fantasiewelt – sie ist eines der beeindruckendsten Gebäude in ganz Spanien. Der Bau begann im 13. Jahrhundert und dauerte mehrere hundert Jahre, was bedeutet, dass das Gebäude in seinen Mauern Schichten künstlerischer Geschichte birgt. Schon die Fassade allein, mit ihren dramatischen Strebepfeilern und dem honiggoldenen Stein, ist einen längeren Blick wert, aber auch das Innere ist ebenso außergewöhnlich.

Was La Seu im Vergleich zu den meisten gotischen Kathedralen wirklich einzigartig macht, ist der Einfluss von Antoni Gaudí, der Anfang des 20. Jahrhunderts beauftragt wurde, Teile des Innenraums umzugestalten. Seine Beiträge, darunter ein schmiedeeiserner Baldachin, der über dem Hochaltar schwebt, bilden einen faszinierenden Kontrast zur mittelalterlichen Architektur um ihn herum. In der Kapelle des Allerheiligsten Sakraments befindet sich zudem eine beeindruckende Installation des zeitgenössischen Künstlers Miquel Barceló: ein riesiges Keramikwandbild, das die Wände mit fließenden, organischen Formen bedeckt. Der Eintritt kostet für Erwachsene etwa 8 Euro, und die Öffnungszeiten variieren je nach Jahreszeit – schau also vor deinem Besuch auf der offiziellen Website nach. Das beste Licht im Inneren gibt es morgens, wenn das Rosettenfenster farbiges Licht über das Kirchenschiff wirft.

Die Kathedrale La Seu in Palma erhebt sich über einem Spiegelteich und Palmengärten, ihre gotischen Türme vor strahlend blauem Himmel.


3. Verbringe einen Tag an der Platgeta de Portals Vells

Wenn von den besten Stränden Mallorcas die Rede ist, fallen oft automatisch die großen, bekannten Strände ein. Doch unter den echten versteckten Juwelen von Palma de Mallorca gibt es kaum einen Ort, der der Platgeta de Portals Vells das Wasser reichen kann. Diese kleine Bucht liegt versteckt an der Südwestküste und ist über einen Weg durch einen Pinienwald zu erreichen, der selbst im Hochsommer dafür sorgt, dass der Andrang überschaubar bleibt. Das Wasser hat dieses Türkis, das man sonst nur in Urlaubsbroschüren sieht – unglaublich klar und ruhig, geschützt durch Kalksteinfelsen, die in der Nachmittagssonne warm leuchten.

Der Strand selbst ist klein und besteht aus Kies und Sand, sodass er nie überfüllt wirkt. Neben dem Baden lohnt es sich, die alte Höhlenkapelle zu erkunden, die direkt in die nahegelegenen Klippen gehauen wurde und von der man annimmt, dass sie vor Jahrhunderten von genuesischen Seeleuten genutzt wurde. Da es hier keine größeren Einrichtungen gibt, solltet ihr Wasser, Snacks und Sonnenschutz selbst mitbringen. Am praktischsten ist es, mit dem Auto oder Roller anzureisen, da die öffentlichen Verkehrsmittel in diesen Küstenabschnitt nur begrenzt verkehren. Komm im Sommer vor 10 Uhr morgens an, wenn du dir den besten Platz aussuchen möchtest, und plane, den ganzen Nachmittag zu bleiben, wenn das Licht auf dem Wasser am zauberhaftesten ist. Es ist die Art von Strand, von der man am liebsten niemandem erzählen möchte.

Das Leonardo Boutique Hotel Mallorca Port Portals liegt im nahegelegenen Portals Nous und ist somit ein idealer Ausgangspunkt für einen Tagesausflug hierher. Buche jetzt deinen Aufenthalt!

 Platgeta de Portals Vells


4. Entdecke die Fundació Miró Mallorca

Für jeden, der auch nur ein geringes Interesse an moderner Kunst hat, ist die Fundació Miró Mallorca einer der lohnenswertesten kulturellen Anlaufpunkte der Insel. Joan Miró, der katalanische surrealistische Maler und Bildhauer, verbrachte einen Großteil seines späteren Lebens auf Mallorca, und die zu seinen Ehren gegründete Stiftung bewahrt eine bemerkenswerte Sammlung seiner Werke in einem Umfeld, das perfekt zu seinem Geist passt. Das Gebäude ist ein Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert inmitten üppiger Gärten, und die Kombination aus Kunst, Architektur und natürlicher Umgebung sorgt für einen Nachmittag, der sich nicht nur lehrreich, sondern auch wirklich besonders anfühlt.

Die Dauerausstellung umfasst Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Keramiken, deckt den gesamten Werdegang Mirós ab und gibt einen echten Einblick darin, wie sich seine unverkennbare Bildsprache im Laufe der Zeit entwickelt hat. Die Wechselausstellungen wechseln regelmäßig, sodass selbst wiederkehrende Besucher meist etwas Neues entdecken. Besonders schön sind die Gartenskulpturen, und an einem warmen Nachmittag sind die Außenbereiche eine ebenso große Attraktion wie die Galerien selbst. Der Eintritt kostet in der Regel etwa 7 bis 10 Euro, je nach Saison und je nachdem, ob gerade Sonderausstellungen laufen. Die Stiftung befindet sich im Stadtteil Establiments, nur eine kurze Autofahrt vom Zentrum von Palma entfernt. Informiere dich auf der offiziellen Website über die aktuellen Öffnungszeiten, da diese saisonal variieren.


5. Mit dem Fahrrad entlang der Uferpromenade der Bucht von Palma

Eine der schönsten Möglichkeiten, einen Eindruck vom gesamten Stadtbild Palmas zu bekommen, ist es, sich ein Fahrrad zu mieten und der Uferpromenade zu folgen, die sich entlang der Bucht von Palma erstreckt. Der eigene Radweg erstreckt sich über mehrere Kilometer und führt dich am Dom am Wasser, dem alten Fischereihafen Portixol und weiter zu den ruhigeren Wohnvierteln dahinter vorbei. Er ist flach, gut gepflegt und wirklich wunderschön – mit dem Meer auf der einen Seite und einer abwechslungsreichen Abfolge aus Cafés, Gärten und Aussichtspunkten auf der anderen.

Fahrradverleihe gibt es überall in Palma; die Preise beginnen in der Regel bei etwa 10 bis 15 Euro pro Tag für ein Standardfahrrad, und es gibt auch E-Bikes, falls du mehr Strecke zurücklegen möchtest, ohne dich in der Hitze zu sehr anzustrengen. Der frühe Morgen ist die beste Zeit für eine Radtour, sowohl wegen des Lichts als auch, um der Mittagshitze eines mallorquinischen Sommers zu entgehen. Die Strecke ist für die meisten Fitnesslevel geeignet, und du kannst sie je nach verfügbarer Zeit ganz einfach verlängern oder verkürzen. Eine Sonnenbrille, eine Wasserflasche und Sonnencreme gehören unbedingt zur Grundausstattung. Schließe dein Fahrrad immer ab, wenn du anhältst, da es in belebten Küstengebieten gelegentlich zu Fahrraddiebstählen kommt.

Ein roter Fahrradweg verläuft am Sandstrand der Playa de Palma entlang, gesäumt von Palmen, türkisem Meer und Klippen in der Ferne.


6. Mach einen Bootsausflug zum Naturpark Sa Dragonera

Eine kurze Fährfahrt vom kleinen Hafen in Sant Elm an der Westspitze Mallorcas bringt dich nach Sa Dragonera, einer unbewohnten Insel, die – wie der Name schon sagt – in ihrer Form grob an einen Drachen erinnert. Die Insel ist ein geschützter Naturpark und ein von der UNESCO ausgewiesenes Biosphärenreservat. Hier leben zahlreiche Eidechsenpopulationen, nistende Seevögel wie Eleonora-Falken und es gibt Wanderwege, die einen außergewöhnlichen Blick zurück auf das Festland von Mallorca bieten.

Bootsausflüge nach Sa Dragonera finden in der Regel zwischen April und Oktober statt, in den Sommermonaten gibt es täglich mehrere Abfahrten. Die Überfahrt dauert etwa fünfzehn Minuten und kostet je nach Anbieter etwa 15 bis 20 Euro pro Person für die Hin- und Rückfahrt. Auf der Insel selbst gibt es einige gut markierte Wanderrouten, die von einfachen Küstenwanderungen bis hin zu steileren Anstiegen zu den alten Leuchttürmen an beiden Enden reichen. Auf der Insel gibt es keine festen Einrichtungen, bringt also eigenes Essen, reichlich Wasser und eine Kopfbedeckung mit. Das Schnorcheln an den felsigen Küsten der Insel ist hervorragend, wenn ihr eure eigene Maske und Flossen mitbringt. Es ist genau die Art von Erlebnis abseits der ausgetretenen Pfade, die im Mittelpunkt jedes guten Mallorca-Reiseführers steht.

Ein weißes Segelboot liegt in einer türkisfarbenen Bucht nahe Palma de Mallorca vor Anker, umgeben von pinienbewachsenen Felsklippen.


7. Wanderung in der Serra de Tramuntana

Die Gebirgskette Serra de Tramuntana erstreckt sich über die gesamte Länge der Nordwestküste Mallorcas und wurde 2011 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt – anerkannt für ihre bemerkenswerte Kulturlandschaft aus terrassierten Olivenhainen, traditionellen Steindörfern und alten Pilgerwegen. Für Wanderer ist sie eines der wirklich großartigen Wanderziele im Mittelmeerraum.

Die Routen reichen von sanften Talwanderungen, die für Anfänger geeignet sind, bis hin zu anspruchsvollen, mehrstündigen Aufstiegen wie dem Aufstieg zum Puig de Massanella, dem höchsten zugänglichen Gipfel der Insel mit etwas mehr als 1.300 Metern. Der berühmteste Fernwanderweg, der GR 221 oder „Dry Stone Route“, verläuft über rund 150 Kilometer von Andratx nach Pollença und führt durch Dörfer wie Deià, Valldemossa und Sóller. Du musst nicht die gesamte Strecke wandern: Eine einzelne Tagesetappe auszuwählen, ist eine absolut lohnende Möglichkeit, die Landschaft zu erleben. Frühling und Herbst sind die besten Jahreszeiten zum Wandern hier; die Sommertemperaturen in den Höhenlagen können extrem sein, und auf einigen Wegen wird es im Juli und August schon vormittags unangenehm heiß . Gute Wanderschuhe, Sonnenschutz und reichlich Wasser sind unverzichtbar.

Zerklüftete Gipfel der Serra de Tramuntana erheben sich über Pinienwäldern und Olivenhainen in den Bergen rund um Palma de Mallorca.


8. Entdecke das Palma Aquarium

Das Palma Aquarium ist eine großartige Möglichkeit, mal etwas Abwechslung zu genießen. Es liegt östlich des Stadtzentrums in der Nähe von Playa de Palma und beherbergt eines der größten und tiefsten Haifischbecken Europas. Das Aquarium beherbergt über 700 Meereslebewesen aus dem Mittelmeer, dem Atlantik, dem Roten Meer und dem Indischen Ozean und ist damit sowohl eine lehrreiche als auch wirklich beeindruckende Attraktion für Erwachsene und junge Besucher gleichermaßen.

Der Haitunnel, durch den man einen unterirdischen Glaskorridor entlanggeht, während verschiedene Haiarten direkt über einem schwimmen, ist das Highlight. Außerdem gibt es Quallenausstellungen, tropische Riffbecken und einen eigenen Bereich, der sich auf mediterrane Ökosysteme konzentriert. Draußen gehören ein kleiner tropischer Garten und Picknickplätze zum Gelände. Der Eintritt kostet je nach Saison etwa 23 bis 27 Euro für Erwachsene, mit Ermäßigungen für Kinder. Es lohnt sich also, im Voraus online zu buchen, um Warteschlangen zu vermeiden und manchmal etwas günstigere Preise zu erhalten. Das Aquarium ist fast das ganze Jahr über täglich geöffnet, im Winter sind die Öffnungszeiten jedoch kürzer. Plant mindestens zwei bis drei Stunden ein, um alles richtig anzuschauen.

Ein kleiner Junge drückt seine Hände an die Scheibe im Palma Aquarium und beobachtet einen Hai zwischen bunten Fischen im blauen Becken.


9. Besuche die Burg Bellver

Die Burg Bellver thront auf einem mit Pinien bewachsenen Hügel mit Blick auf Palma und die Bucht von Mallorca. Sie ist eine der ungewöhnlichsten gotischen Burgen Europas und ein verstecktes Juwel in Palma de Mallorca, das viele Besucher nicht entdecken. Die im frühen 14. Jahrhundert erbaute Burg besticht durch ihren perfekt kreisförmigen Grundriss mit einem runden Turm, der über eine gotische Bogenbrücke mit dem kreisförmigen Hauptturm verbunden ist. Sie ist eine von nur einer Handvoll runder gotischer Burgen weltweit.

Im Inneren der Burg zeichnet das Museum zur Geschichte Palmas die Entwicklung der Stadt von ihren antiken Wurzeln bis in die Moderne nach und verfügt über eine beeindruckende Sammlung römischer Skulpturen und architektonischer Fragmente. Die eigentliche Attraktion ist jedoch die Dachterrasse: An klaren Tagen ist der Blick über die Bucht und in Richtung Altstadt einfach atemberaubend. Der Eintritt kostet etwa 4 Euro für Erwachsene (sonntags kostenlos), und vom Zentrum Palmas aus sind es etwa 20 Minuten zu Fuß bergauf durch einen schönen Kiefernwald oder eine kurze Fahrt mit dem Taxi oder Bus. Komm am besten am späten Nachmittag vorbei, denn das Licht über der Bucht ist zu dieser Stunde besonders schön.

Der runde Turm von Bellver Castle überragt den gotischen Kreuzgang in Palma, im Hintergrund erheben sich die Berge der Tramuntana


10. Schnorcheln oder Tauchen in Cala Vines

Auch wenn die großen Strandresorts ihren Reiz haben, findet man die unvergesslichsten Unterwassererlebnisse auf Mallorca meist in kleineren, ruhigeren Buchten. Cala Vines an der Westküste in der Nähe von Camp de Mar ist ein solcher Ort: eine ruhige, geschützte Bucht mit hervorragender Sicht und einem felsigen Meeresboden, der eine gesunde Vielfalt an mediterraner Unterwasserfauna beherbergt. Kraken, Seebrassen, Riffbarsche und gelegentlich auch Muränen sind für Schnorchler ein häufiger Anblick, und dank des natürlichen Schutzes der Bucht sind die Bedingungen sogar für absolute Anfänger geeignet.

In der Umgebung gibt es mehrere Tauchschulen, die geführte Tauchgänge für zertifizierte Taucher sowie Schnuppertauchgänge für Anfänger anbieten, meist im Preisbereich von 50 bis 90 Euro pro Tauchgang. Schnorchelausrüstung kann vor Ort ausgeliehen oder in den meisten Ferienorten günstig gekauft werden. Am besten schnorchelt man entlang der felsigen Ränder der Bucht und nicht im sandigen Zentrum; also schwimm am besten am Rand entlang, sobald du im Wasser bist. Morgens ist die Sicht am besten, bevor am Nachmittag der Wind auffrischt.

Eine versteckte Bucht nahe Palma de Mallorca zeigt türkisfarbenes Wasser, feinen weißen Sand und Pinien entlang der felsigen Küste.


11. Verbringe einen Vormittag auf dem Mercat de l’Olivar

Der Mercat de l’Olivar im Zentrum von Palma ist der größte überdachte Markt der Stadt und bietet – selbst wenn man die Lebensmittelstände einmal außer Acht lässt – einen faszinierenden Einblick in den mallorquinischen Alltag. Der Markt befindet sich in einem beeindruckenden Gebäude aus der Mitte des 20. Jahrhunderts mit wunderschönen gekachelten Fassaden und einer lebhaften Atmosphäre, die sich eher authentisch lokal als touristisch anfühlt. Er ist der ideale Ort, um lokales Kunsthandwerk, handgefertigte Waren und Souvenirs mit echter Herkunft zu ergattern – von handbemalter Keramik über lokales Olivenöl bis hin zu mallorquinischen Lederwaren.

Abgesehen vom Einkaufen ist schon das einfache Schlendern durch den Markt und das Eintauchen in die Farbenpracht und den Trubel ein Erlebnis für sich. Die Blumenstände am Eingang sind besonders fotogen, und die Architektur des Gebäudes lohnt einen gemächlichen Rundgang statt eines schnellen Durchgangs. Der Markt ist montags bis samstags geöffnet, in der Regel von etwa 7 Uhr bis 14 Uhr, wobei es je nach Bereich leichte Abweichungen gibt. Er liegt zentral und ist von den meisten Teilen der Altstadt aus bequem zu Fuß zu erreichen. Kombiniere den Marktbesuch mit einem ausgiebigen Spaziergang durch die Altstadt, um einen rundum gelungenen Vormittag zu verbringen.

Bunte Bündel von Chilischoten und Gemüse hängen auf einem lebhaften Markt in Palma de Mallorca, beleuchtet von warmem Marktlicht


12. Mit einem Oldtimer-Zug nach Sóller

Eines der reizvollsten und wirklich unterhaltsamsten Erlebnisse, die man von Palma aus unternehmen kann, ist eine Fahrt mit dem Ferrocarril de Sóller, einem historischen Schmalspur-Holzzug, der seit 1912 durch die Berge fährt. Die Fahrt von Palma nach Sóller dauert etwa eine Stunde und schlängelt sich durch die Serra de Tramuntana, durch Tunnel und über Viadukte, mit Ausblicken, die ehrlich gesagt außergewöhnlich sind: terrassierte Hänge, uralte Olivenhaine und hin und wieder ein Blick auf das tiefblaue Meer weit unter euch.

Der Zug fährt von der Plaça d’Espanya im Zentrum von Palma ab, und die Fahrkarten kosten etwa 20 Euro für eine einfache Fahrt oder 30 Euro für die Hin- und Rückfahrt, mit der Möglichkeit, von der Stadt Sóller aus mit einer separaten historischen Straßenbahn hinunter zum hübschen Port de Sóller weiterzufahren. Sóller selbst ist eine wunderschön erhaltene Marktstadt mit hervorragenden Wandermöglichkeiten im umliegenden Tal und einem charmanten zentralen Platz. Buche deine Zugfahrkarten im Sommer im Voraus, da der Zug schnell ausgebucht ist, besonders bei den morgendlichen Abfahrten. Der Zug verkehrt das ganze Jahr über täglich, allerdings mit einem reduzierten Fahrplan außerhalb der Sommersaison.

Historische Holzwagen der traditionsreichen Sóller-Bahn stehen an einem Bahnhof nahe Palma, umgeben von Gebäuden und Oberleitungen.


13. Entdecke die Küste von Palmanova

Palmanova ist ein entspanntes, familienfreundliches Feriengebiet, nur eine kurze Autofahrt westlich vom Zentrum Palmas, und bietet einen wirklich schönen Küstenabschnitt, der meist etwas ruhiger ist als die größeren Ferienorte in der Nähe. Die Bucht ist geschützt und das Wasser klar; eine lange Promenade lädt zu einem Abendspaziergang ein, während das Licht über dem Meer langsam schwindet. Die Hotelszene in Palmanova ist gut etabliert, und das Leonardo Royal Hotel Mallorca liegt mitten im Zentrum davon, was diesen Teil der Insel zu einem hervorragenden Ausgangspunkt für Erkundungstouren in der weiteren Umgebung von Palma macht. Buche jetzt und erhalte 10 % Rabatt!

Von Palmanova aus kannst du zu Fuß oder mit dem Fahrrad entlang der Küste in Richtung Magaluf fahren oder auf ruhigeren Straßen nach Westen in Richtung Portals Nous und des exklusiven Yachthafens Port Portals radeln. Der Yachthafen selbst ist schon allein wegen der Boote einen Besuch wert, und die Uferpromenade hat eine entspannte, kosmopolitische Atmosphäre, die sich deutlich von den kommerzielleren Küstenabschnitten in der Nähe unterscheidet. Entlang der Strandpromenade von Palmanova gibt es während der gesamten Sommersaison einen Verleih für Wassersportgeräte, darunter Paddleboards und Kajaks.

Eine Luftaufnahme eines Küstenortes nahe Palma de Mallorca zeigt einen geschwungenen Sandstrand, Hotels und bewaldete Berge dahinter


14. Besuche die Banys Àrabs (arabische Bäder)

Versteckt in einer ruhigen Ecke der Altstadt von Palma gehören die Banys Àrabs (arabische Bäder) zu den am besten erhaltenen Beispielen maurischer Architektur auf den Balearen. Sie stammen aus dem 10. oder 11. Jahrhundert und wurden zu der Zeit erbaut, als Palma noch die maurische Stadt Madina Mayurqa war. Sie bieten eine greifbare Verbindung zur vorchristlichen Geschichte der Insel, von der die meisten Besucher kaum etwas wissen.

Die Bäder bestehen aus einem zentralen, von Säulen getragenen Kuppelsaal – einige dieser Säulen stammen aus früheren römischen Bauten – sowie einer Reihe kleinerer Nebenräume, die im traditionellen Hammam-Stil unterschiedlichen Temperaturzonen gedient haben dürften. Die Anlage ist klein, aber wirklich stimmungsvoll, besonders wenn das Morgenlicht durch die Oculi in der Kuppel fällt. Der Eintritt ist mit rund 2,50 Euro günstig, und der kleine Gartenhof draußen ist ein schöner Ort, um nach der Besichtigung des Innenraums noch ein paar Minuten in Ruhe zu sitzen. Sie befindet sich in der Carrer de Can Serra und eine gründliche Besichtigung dauert nicht länger als zwanzig bis drei . Kombiniere den Besuch mit dem nahegelegenen Palau de l’Almudaina, dem Königspalast, der an der Stelle einer früheren maurischen Festung erbaut wurde, um dir ein umfassenderes Bild von Palmas vorgotischer Geschichte zu machen.

Hufeisenbögen und alte Steinsäulen prägen die historischen Arabischen Bäder in Palma, mit antiken Tonamphoren auf dem sandigen Boden davor.


15. Den Sonnenuntergang vom Cap de Cala Figuera aus genießen

Jede Mittelmeerinsel hat ihre Sonnenuntergangsplätze, aber nur wenige sind so durchweg lohnenswert wie das Cap de Cala Figuera, die felsige Landzunge an der südlichsten Spitze der Bucht von Palma. Ein Leuchtturm markiert diesen Punkt, und ein Wanderweg entlang der Klippenkante bietet dir einen unverbauten Blick über das offene Meer, zurück auf die Skyline von Palma und entlang der Küste in beide Richtungen. An einem klaren Abend sind die Farben hier – tiefes Orange, Rosa und schließlich ein tiefes Indigo, das sich vom Horizont aus nach oben auszubreiten scheint – wirklich atemberaubend.

Um dorthin zu gelangen, fährst du in Richtung des kleinen Wohngebiets Cala Figuera (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Dorf an der Südostküste) und folgst den Schildern zum Leuchtturm. Parkplätze gibt es in der Nähe, und der Klippenweg ist einfach und eben, sodass er für die meisten Menschen gut zu bewältigen ist. Hier gibt es fast keine Infrastruktur, was einen großen Teil des Reizes ausmacht: keine Menschenmassen, kein Eintritt, nur das Meer und der Himmel. Bring im Frühling und Herbst etwas zum Überziehen mit, da die Temperatur schnell sinkt, sobald die Sonne untergegangen ist.

Das Leonardo Boutique Hotel Mallorca Port Portals ist der perfekte Ausgangspunkt in Port Portals. Buche jetzt und erhalte 10 % Rabatt!

Die Sonne geht golden über dem Mittelmeer bei Palma de Mallorca unter, ihr warmes Licht spiegelt sich auf sanften Wellen am Strand.


Häufig gestellte Fragen

Wann ist die beste Jahreszeit für einen Besuch in Palma de Mallorca?

Der späte Frühling (Mai bis Juni) und der frühe Herbst (September bis Oktober) sind im Allgemeinen die besten Zeiten für einen Besuch in Palma de Mallorca. Das Wetter ist warm und sonnig, das Meer lädt zum Schwimmen ein und die Insel ist deutlich weniger überlaufen als in den Hochsaisonmonaten Juli und August. Auch die Preise für Unterkünfte und Flüge sind in den Nebensaisonmonaten günstiger. Der Winter ist im Vergleich zu weiten Teilen Nordeuropas mild und ideal, wenn du eine ruhigere, auf die Stadt ausgerichtete Reise möchtest.

Wie viele Tage braucht man in Palma de Mallorca?

Mindestens vier bis fünf Tage geben dir genug Zeit, um das Stadtzentrum gründlich zu erkunden, mindestens zwei oder drei Strände oder Buchten zu besuchen und einen Tagesausflug wie die Fahrt mit dem Nostalgiezug nach Sóller oder eine Wanderung im Tramuntana-Gebirge unterzubringen. Um die Insel umfassender zu erleben, einschließlich der Dörfer an der Nordwestküste und der ruhigeren Strände im Osten, sind eine Woche bis zehn Tage realistischer. Die meisten Besucher stellen fest, dass Mallorca sich so ausdehnt, dass es die Zeit, die man ihm widmet, voll ausfüllt.

Eignet sich Palma de Mallorca für einen Urlaub zu zweit?

Auf jeden Fall. Palma eignet sich hervorragend für Paare und verbindet romantische Architektur und kulturelle Sehenswürdigkeiten in der Altstadt mit wunderschönen Stränden, tollen Spazierwegen und einer lebhaften Abendatmosphäre. Für Paare, die etwas Ruhigeres und Exklusiveres suchen, bietet das Leonardo Boutique Hotel Mallorca Port Portals – ein Hotel nur für Erwachsene auf Mallorca – einen wirklich entspannten Ausgangspunkt in der Nähe des von Yachten gesäumten Hafens von Port Portals und einiger der ruhigsten Strände an der Südwestküste.

Was sind die besten Strände in der Nähe von Palma de Mallorca?

Zu den besten Stränden in der Nähe von Palma gehören die Platgeta de Portals Vells wegen ihrer Abgeschiedenheit und Schönheit, Cala Major wegen der guten Erreichbarkeit von der Stadt aus, Playa de Palma wegen seines klassischen langen Sandstrandes und Cala Portals Vells wegen des klaren Wassers und der dramatischen Klippenlandschaft. Wenn ihr auf der Westseite der Bucht von Palma untergebracht seid, ist der Strand von Palmanova ruhig und gut erreichbar. Die besten Strände auf Mallorca, die etwas weiter entfernt liegen – vor allem an der Nord- und Ostküste – sind eine Fahrt für einen Tagesausflug wert.

Ist es einfach, sich in Palma de Mallorca ohne Auto fortzubewegen?

Das Stadtzentrum von Palma selbst lässt sich sehr gut zu Fuß erkunden, und das öffentliche Busnetz (EMT) deckt den größten Teil des Stadtgebiets gut ab. Für Strände und Sehenswürdigkeiten außerhalb der Stadt bietet dir ein Mietwagen deutlich mehr Freiheit, besonders für versteckte Buchten wie Portals Vells, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwer zu erreichen sind. Taxis und Fahrdienst-Apps sind auf der ganzen Insel verfügbar, und der Oldtimer-Zug nach Sóller ist eine reizvolle, autofreie Option für diesen speziellen Ausflug.


Fazit

Palma de Mallorca geht einem richtig unter die Haut: Es ist ein Mittelmeer-Inselurlaub mit echtem Tiefgang, bei dem außergewöhnliche Kunst, alte Geschichte, dramatische Landschaften und eine wahrhaft wunderschöne Küste an einem Ort zusammenkommen, der überraschend einfach zu erkunden ist. Egal, ob du deine Zeit in der Altstadt verbringst, auf dem Wasser bist oder durch die Berge wanderst – hier gibt es immer etwas, wofür es sich lohnt, früh aufzustehen.

Bist du bereit, die Schönheit der Insel Palma zu entdecken? Beginne deine Reise, indem du mit Leonardo Hotels das perfekte Hotel findest. Genieße Luxus, Komfort und Bequemlichkeit im Herzen des Paradieses. Buche jetzt!

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